Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 87: Aachen I (Nordrhein-Westfalen)
Schmidt, Ulla
SPD
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Im Jahr 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende des Holocaust zum 70. Mal. Zudem bestehen im Jahr 2015 die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel seit 50 Jahren. Welche Bedeutung haben diese Jahrestage aus Ihrer Sicht?
Ich schließe mich der zentralen Stellungnahme der SPD an. Siehe Stellungnahme SPD
Frage 2:
Der Staat Israel wird immer wieder und auch dauerhaft angefeindet und bedroht, insbesondere vom Iran, von der Hisbollah und von der Hamas. Wie sollte Deutschland Ihrer Meinung nach darauf reagieren?
Siehe Stellungnahme SPD
Frage 3:
Der vom Deutschen Bundestag initiierte Antisemitismusbericht und weitere aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass in Teilen der deutschen Bevölkerung antisemitische Ansichten und Einstellungen vorhanden sind. Zudem kam es auch zu antisemitischen Aussagen und Übergri›ffen. Was sind Ihre Ansätze, um von politischer Seite her konkret etwas hiergegen zu tun, auch im Zusammenwirken mit zivilgesellschaftlichen Initiativen?
Siehe Stellungnahme SPD
Frage 4:
Die Europäische Union bringt sich in politischen Fragen gegenüber Israel und seinen Nachbarn im Nahen Osten ein. Wie schätzen Sie die EU-Nahost-Politik ein und welche Rolle sollte Deutschland hierbei in der EU einnehmen?
Siehe Stellungnahme SPD
Frage 5:
Die deutsch-israelischen Beziehungen sind von vielfältigen Kontakten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und weiteren Bereichen geprägt. Wie kann die deutsch-israelische Zusammenarbeit und Freundschaft gefördert und weiter ausgestaltet werden, konkret auch im Kontext Ihres Wahlkreises?
Es gibt in meiner Stadt Aachen einen intensiven Dialog mit der jüdischen Gemeinde. Ich bin sehr froh, dass wir es als Stadt geschafft haben, die Synagoge am Platz der alten zerstörten Synagoge neu zu bauen. In Aachen gehört der Dialog der Religionen zum selbstverständlichen Alltag. Es ist ganz normal, dass sich jüdische, christliche und muslimische Aachenerinnen und Aachener zusammensetzen und im Stadtteil zusammenarbeiten. Wir müssen darauf achten, dass Respekt, Achtung und ein gutes und friedliches Zusammenleben gepflegt werden, z. B. durch gemeinsame Aufgaben und Ziele bei der Gestaltung der gemeinsamen Umgebung. So können Freundschaften und neue Gemeinschaften entstehen.