Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel
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Ergebnisse

Wahlkreis 143: Dortmund II (Nordrhein-Westfalen)
Poznanski, Daniel
FDP
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Im Jahr 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende des Holocaust zum 70. Mal. Zudem bestehen im Jahr 2015 die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel seit 50 Jahren. Welche Bedeutung haben diese Jahrestage aus Ihrer Sicht?
Das ist für uns sehr wichtig. Gute Beziehungen zum Staat Israel sind für unser Land wichtig und mir persönlich auch.
Frage 2:
Der Staat Israel wird immer wieder und auch dauerhaft angefeindet und bedroht, insbesondere vom Iran, von der Hisbollah und von der Hamas. Wie sollte Deutschland Ihrer Meinung nach darauf reagieren?
Deutschland muss deutlich machen, dass das Existenzrecht Israels und seine Verteidigung Teil der deutschen Außenpolitik ist.
Frage 3:
Der vom Deutschen Bundestag initiierte Antisemitismusbericht und weitere aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass in Teilen der deutschen Bevölkerung antisemitische Ansichten und Einstellungen vorhanden sind. Zudem kam es auch zu antisemitischen Aussagen und Übergri›ffen. Was sind Ihre Ansätze, um von politischer Seite her konkret etwas hiergegen zu tun, auch im Zusammenwirken mit zivilgesellschaftlichen Initiativen?
Ich persönlich engagiere mich in verschiedenen Foren und war auch Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, aus Zeitgründen habe ich mein Engagement dort aufgegeben, als Enkel eines deutschen Juden ist mir das allerdings auch persönlich ein Anliegen. Antisemitismus muss überall deutlich bekämpft werden, durch Aufklärung, Aussteigerprogramme, aber auch in dem man deutlich gegenüber Neonazis zeigt, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für nationalsozialistisches oder rechtsextremistisches Gedankengut ist.
Frage 4:
Die Europäische Union bringt sich in politischen Fragen gegenüber Israel und seinen Nachbarn im Nahen Osten ein. Wie schätzen Sie die EU-Nahost-Politik ein und welche Rolle sollte Deutschland hierbei in der EU einnehmen?
Ich denke die EU sollte zwischen Israel und den Nachbarn im Nahen Osten vermitteln. Deutschland und die EU müssen darauf achten, als fairer Partner für beide Seiten ansprechbar zu sein.
Frage 5:
Die deutsch-israelischen Beziehungen sind von vielfältigen Kontakten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und weiteren Bereichen geprägt. Wie kann die deutsch-israelische Zusammenarbeit und Freundschaft gefördert und weiter ausgestaltet werden, konkret auch im Kontext Ihres Wahlkreises?
Das Wichtigste ist, ein gegenseitiges Kennenlernen und Miteinander. Der Austausch zwischen Israelis und Deutschen, gemeinsame Veranstaltungen und Foren, bürgerschaftliche Vereine und die christlich-jüdische Zusammenarbeit und die deutsch-israelische Zusammenarbeit.
 
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