Projekt Bundestagswahl · Deutschland · Israel

Ergebnisse

Wahlkreis 25: Unterems (Niedersachsen)
Kleem, Harald
GRÜNE
5 Fragen beantwortet
 
Frage 1:
Im Jahr 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende des Holocaust zum 70. Mal. Zudem bestehen im Jahr 2015 die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel seit 50 Jahren. Welche Bedeutung haben diese Jahrestage aus Ihrer Sicht?
Ein wichtiges Datum, auch deshalb, weil wir alle eine Normalisierung der Beziehungen geschafft haben. Das kann man vorzeigen!
Frage 2:
Der Staat Israel wird immer wieder und auch dauerhaft angefeindet und bedroht, insbesondere vom Iran, von der Hisbollah und von der Hamas. Wie sollte Deutschland Ihrer Meinung nach darauf reagieren?
Reaktionen sind am besten in einer präventiven Außenpolitik zu erreichen, d.h. Schutz-Solidarität signalisieren, dennoch Dialogbereitschaft mit den Mächten der gesamten Region. Eine kluge Außenpolitik vermeidet Konfrontation, setzt Akzente, ohne beliebig zu sein.
Frage 3:
Der vom Deutschen Bundestag initiierte Antisemitismusbericht und weitere aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass in Teilen der deutschen Bevölkerung antisemitische Ansichten und Einstellungen vorhanden sind. Zudem kam es auch zu antisemitischen Aussagen und Übergri›ffen. Was sind Ihre Ansätze, um von politischer Seite her konkret etwas hiergegen zu tun, auch im Zusammenwirken mit zivilgesellschaftlichen Initiativen?
Politik muss darauf insistieren, dass Menschenrechtserziehung stattfindet in den Schulen. Am Beispiel Antisemitismus lässt sich zeigen, wie über lange Zeit Ressentiments erhalten und geschürt werden als Reaktion auf das Fehlen anderer Erklärungsmuster für Probleme.
Frage 4:
Die Europäische Union bringt sich in politischen Fragen gegenüber Israel und seinen Nachbarn im Nahen Osten ein. Wie schätzen Sie die EU-Nahost-Politik ein und welche Rolle sollte Deutschland hierbei in der EU einnehmen?
Siehe 2. Deutschland sollte hier klar IN DER EU Position beziehen.
Frage 5:
Die deutsch-israelischen Beziehungen sind von vielfältigen Kontakten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und weiteren Bereichen geprägt. Wie kann die deutsch-israelische Zusammenarbeit und Freundschaft gefördert und weiter ausgestaltet werden, konkret auch im Kontext Ihres Wahlkreises?
Ich denke, dass Begegnungen von jungen Menschen die beste Variante sind. Diese sind unbelastet, aber auch „ungebildet“. Hier kann Freundschaft auf einem guten Fundament entstehen. Sportvereine sind eine Option, mein eigenes Projekt eine weitere.
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